Deutsche Telekom hält an Verkauf von T-Systems fest
Auch nach dem Rücktritt von T-Systems-Chef Lothar Pauly hält die Deutsche Telekom an einem Verkauf der Geschäftskundensparte fest. Pauly hatte am Donnerstag überraschend seinen Rücktritt bekannt gegeben, nachdem über mögliche Zusammenhänge mit den Korruptionsaffären bei Siemens spekuliert wurde. Der Posten soll nun vorerst unbesetzt bleiben. Denn die Suche nach einem Partnerunternehmen für die Sparte werde weiter geführt, sagte Telekom-Chef Rene Obermann der Financial Times Deutschland. Noch im Sommer soll ein Käufer für T-Systems präsentiert werden, heisst es aus Konzernkreisen. Als möglicher Kandidat gilt EDS.
Einen Teil des Verkauferlöses will die Deutsche Telekom offenbar in ihre Internetaktivitäten investieren. "Hier können wir uns eine grössere Anzahl kleinerer Investitionen vorstellen, wie jetzt bei Jajah", sagte Obermann der Financial Times Deutschland weiter. Erst letzte Woche gab die Deutsche Telekom bekannt, sich am Internet-Telefondienstleister Jajah beteiligt zu haben.
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