Die Welt: Microsoft wird von der EU mit 200 Millionen Euro gebüsst

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Die EU-Kommission hat gemäss Insider-Informationen beschlossen, gegen Microsoft wegen unlauterer Ausnützung der Monopolstellung eine Busse in der Höhe von 200 Millionen Euro zu verhängen. Dies berichtet die Berliner Zeitung Die Welt in ihrer Ausgabe von heute Montag. Das Kartellverfahren EU gegen Microsoft wurde bereits vor fünf Jahren eingeleitet. Die EU-Kommission kritisiert Microsofts marktbeherrschende Stellung bei den Betriebsystemen und wirft Redmond vor, das Monopolgebaren auch auf den Markt der Server-Software ausgeweitet zu haben. Zudem sei der Media-Player des Microsoft-Produkts Windows zu eng mit diesem Betriebssystem verknüpft. Die offizielle Bekanntgabe der Busse soll gemäss Die Welt am 24. März erfolgen. Neben der Millionen-Busse dürfte die EU-Kommission Microsoft auch mit Auflagen belegen, schreibt Die Welt. So solle die Firma verpflichtet werden, eine abgespeckte Windows-Version ohne den Media Player anzubieten. Bei einem vergleichbaren Verfahren gegen Microsoft in den USA wurde der Softwaregigant nach mehrjährigen Verhandlungen verpflichtet, seinen Kunden mehr Spielraum bei der Verwendung von Konkurrenz-Produkten zu schaffen. Eine Geldbusse wurde in den USA aber nicht verhängt. Seit kurzem ist auch in Japan ein Kartellverfahren gegen Microsoft hängig.