Doubleclick: Spam belastet E-Mail-Marketing

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E-Mail-Marketing befindet sich derzeit in einem schwierigen Umfeld, kann aber durch die Verwendung hochwertiger Formate dennoch zum Erfolg führen. Dies ist das Resultat des aktuellen Doubleclick-Reports für die EMEA-Region aus dem dritten Quartal 2003. Mit 42,2 Prozent lag die Öffnungsrate bei E-Mails im Raum EMEA auch im dritten Quartal 2003 deutlich höher als in den USA, wo sie 37,1 Prozent beträgt. Innerhalb Europas ist die Öffnungsrate in Grossbritannien am grössten (Q3,: 42,7%, Q2: 42,1%), gefolgt von Frankreich (Q3: 52,8%, Q2: 46,1%) und Deutschland (Q3: 34,8%, Q2: 33,8%). Bei der Click-Quote liegt Deutschland mit 9,5% gegenüber 8,1% in Frankreich und 6,9% in Großbritannien deutlich vorn. Insgesamt sei das Umfeld für E-Mail-Marketing aber schwieriger geworden, heisst es in der Pressemitteilung. So seien die Bounce-Raten (Rückläufer) in ganz EMEA gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um 19 Prozent von 9,9 Prozent auf 11,8 Prozent gestiegen. Das sei in erster Linie der Spam-Problematik zuzuschreiben. Die Doubleclick-Studie zeigt zudem einen weiteren Trend: Der Einsatz hochwertiger Formate führt zu wesentlich besseren Resultaten als der Versand reiner Text-E-Mails. Dies gilt für EMEA noch stärker als für die USA. So liegt die Click-Through-Rate in EMEA bei HTML-Nachrichten am höchsten; sie beträgt 14,4% gegenüber 12,1% in den USA. Textnachrichten hingegen erreichen in EMEA lediglich eine Click Through-Rate von 4,3% gegenüber 4,9% in den USA.