Drei Viertel der Schweizer CIOs warnen vor weiteren Budgetkürzungen

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IT-Security dominiert in der Schweiz und in Deutschland die IT-Trends fürs nächste Jahr. Drei Viertel der Schweizer IT-Verantwortlichen möchten in den kommenden Jahren für Security mehr Budget zur Verfügung stellen. In Deutschland sind es etwas mehr als die Hälfte. Dies meldet das Beratungsunternehmen Capgemini, das neben 152 deutschen zum ersten Mal auch 25 Schweizer CIOs und IT-Leiter aus Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro befragt hat. Damit lässt sich die Schweiz direkt mit seinem Nachbarn vergleichen.
Nur wenige Schweizer CIOs haben in diesem Jahr mehr Geld zur Verfügung, ein grösserer Teil rechnet sogar mit Budgeteinschnitten. Anders als in Deutschland, wo 38 Prozent mit höheren Budgets rechnen. Zudem warnen 78 Prozent der befragten Schweizer CIOs, dass die IT-Ausgaben nicht weiter reduziert werden können, ohne das Tagesgeschäft zu gefährden. Unter den deutschen Teilnehmern an der Untersuchung sehen lediglich 47 Prozent diese Gefahr bei einer weiteren Kostensenkung, gleich viele sehen sie nicht.
In der Schweiz wie in Deutschland werden bei 80 Prozent aller IT-Projekten der Zeitplan und bei 75 Prozent der Budgetplan überschritten. Problematisch für viele CIOs sind die unklaren Ziele von IT-Massnahmen, zu viele Projekte, die gleichzeitig durchgeführt werden, und mangelnde interne Ressourcen.