Dritte Stimme ist nicht gefragt
Der israelische Internetstartup Third Voice geht ein. ThirdVoice hatte 1999 mit seinem Kommentierungsangebot auf fremden Websites für heftige Kontroversen gesorgt. Mit einem kleinen Stück Software konnte jeder Surfer seine Bemerkungen zu einer besuchten Website anbringen, als würde er sie direkt auf dem Bildschirm hinterlegen. Jeder Besucher, der gleichfalls die ThirdVoice-Software besass, konnte die Meinung der Vorgänger einsehen, ohne dass der Betreiber der Website etwas dagegen unternehmen konnte. Die Anmerkungen wurden auf den Servern von Third Voice gespeichert. Nun ist der Annotation-Service am Ende. Die knapp eine Million regelmässigen Benutzer, die Third Voice zuletzt noch verzeichnete, genügten offensichtlich nicht, um die Finanzierung durch Werbeeinnahmen sicherzustellen. Die letzten Sätze auf der Third-Voice-Website drehen sich nur noch um die Deinstallation der Software. Kaum ein Betreiber einer Website wird ThirdVoice eine Träne nachweinen.
"GPT-6 Cyber"
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Uhr
Vier Handlungsfelder
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Uhr
Lieferengpässe
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Uhr
"LLMJacking"
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Uhr
Die Lösung heisst Corn-i
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Uhr
Widerstand gegen Rechenzentren
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Uhr
Videoanalyse mit Datenschutzvorkehrungen
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Neue Kriterien für Ausschreibungen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Uhr
Cisco-Umfrage
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Uhr