Elektronische Medien der NZZ-Gruppe im Aufwind
Der NZZ-Gruppe geht es gut: Werbebudgets verlagern sich weiter weg von Print und hin zu Online - und das Medienhaus zieht mit.
Die NZZ-Gruppe konnte ihr Betriebsergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2011 um 5,3 auf 52,5 Millionen Franken steigern. Gründe dafür seien "akquisitions- und integrationsbedingte Effekte" und ein höherer Ertrag aus elektronischen Medien, so die NZZ in einer Mitteilung.
Das operative Ergebnis stützt sich auf der Integration der "Thurgauer Zeitung", der Akquisition des "Anzeigers Luzern" und dem besseren Geschäftsgang der Radiostationen. Das Gruppenergebnis wurde im Vorjahresvergleich um 1,6 Millionen auf 36,9 Millionen Franken gesteigert. Der betriebliche Gesamtertrag stieg um 1,7 Prozent auf 527,3 Millionen Franken, der Anzeigenumsatz um 0,8 Millionen auf 194,3 Millionen Franken. Der Ertrag aus Abo- und Einzelverkauf verzeichnet ein Plus von 0,8 Millionen auf neu 152,5 Millionen Franken.
Höhere Umsätze mit Online
"In einem von Produktionsüberkapazitäten geprägten Branchenumfeld blieben die Erträge im Druckbereich mit 73,4 Millionen Franken auf Vorjahresniveau", schreibt die NZZ-Gruppe. Der Ertrag aus elektronischen Medien sei hingegen gestiegen - um 8 Prozent auf 50,6 Millionen Franken. Dies dank "durchgängig verbesserten Umsätzen" im Online-Bereich, bei lokalen Radiostationen und Fernsehsendern.
Auch 2012 werde der Trend weg von Print und hin zu Online weiter gehen: Seit Beginn des Jahres würden die Werbeausgaben für Print klar sinken, schreibt das Medienhaus. Die NZZ werde darauf reagieren und ihre digitalen Geschäftsfelder weiter ausbauen.
SDEA prüft neu auch, wie viel Wasser Rechenzentren verbrauchen
Foxconn bestätigt Cyberangriff
Wie Schweizer Rechenzentren auch im KI-Zeitalter nachhaltig arbeiten
Büsi in der Ecke, Büsi im Scheinwerferlicht
Auditfähig. Und trotzdem schnell.
KI-Entlassungen steigern nicht die Rendite
Wie sich Vorschussbetrüger Vertrauen erschleichen
Axacom übergibt Führung nach 20 Jahren in neue Hände
Die Post speichert digitale Briefe auf Google-Servern