Elektrosmog: Langzeitwirkungen noch immer ungewiss
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Einfluss von hochfrequenter (HF) Strahlung auf die Gesundheit sind nach wie vor lückenhaft. Es gebe jedoch keinen wissenschaftlichen Grund, die heute geltenden Grenzwerte zu ändern. Dies das Fazit einer neuen Publikation des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) mit dem Titel "Hochfrequente Strahlung und Gesundheit".
Die Studie stützt sich auf Forschungsergebnisse von fast 150 wissenschaftlichen Publikationen, die zwischen 2003 und 2006 erschienen sind. Im Gegensatz zum 2003 erschienenen ersten Bericht wurden bei der aktuellen Studie erstmals ergänzend zu den Untersuchungen am Menschen auch einige Forschungsergebnisse zur Reaktion von einzelnen Zellen und von Tieren auf HF-Strahlung miteinbezogen.
Experimentelle Studien am Menschen und an Zellkulturen würden zwar unmittelbare Auswirkungen der HF-Strahlung belegen, so das BAFU. Ob diese ein Gesundheitsrisiko darstellten, sei allerdings ungewiss. Langzeitstudien an Menschen in ihrer natürlichen Umgebung gibt es erst wenige: Zu den gesundheitlichen Auswirkungen von nahe gelegenen Mobilfunkbasisstationen gibt es bisher nur eine einzige Studie, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Um diese Wissenslücken weiter zu schliessen, läuft seit diesem Jahr ein vierjähriges Nationales Forschungsprogramm.
Trotz dieser ungeklärten Fragen scheint das Interesse an Mobilfunk und Gesundheit in der Bevölkerung zu sinken. Weil seit Ende 2005 ein stetiger Rückgang der Anfragen an die Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt (OMK) zu verzeichnen sei, hätten die Stifter (Swisscom, Sunrise und Orange) den Stiftungsrat beauftragt, die Ombudsstelle der Stiftung mit jener der Schlichtungsstelle der Telekombranche, Ombudscom, zusammenzulegen, teilt die Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt mit. Die zweite Tätigkeit der Stiftung, die Ärztliche Sprechstunde Mobilfunk, wird vom Verein Institut für Umweltmedizin am Kantonsspital Luzern weitergeführt. Die Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt wird anschliessend aufgehoben.
Lieferengpässe
Tablet-Markt ist weiter unter Druck
Uhr
"LLMJacking"
Cyberkriminelle kapern LLM-Zugänge und treiben Cloud-Rechnungen hoch
Uhr
Vier Handlungsfelder
Kanton Basel-Stadt verabschiedet KI-Strategie
Uhr
Neue Kriterien für Ausschreibungen
Politiker wollen weniger digitale Abhängigkeiten für kritische Staatsaufgaben
Uhr
Cisco-Umfrage
Schweizer Firmen bleiben bei der Cyberabwehr im Reaktionsmodus
Uhr
Success Story: Swisscom
Wie die Parlamentsdienste KI sicher nutzbar machen
Uhr
Videoanalyse mit Datenschutzvorkehrungen
SBB wollen Zugauslastung mit KI in Echtzeit erfassen
Uhr
Die Lösung heisst Corn-i
Dieser eine nervige Freund, der beim Filmeschauen immer Fragen stellt
Uhr
Widerstand gegen Rechenzentren
US-Zwischenwahlen schicken KI-Aktien auf Talfahrt
Uhr
"GPT-6 Cyber"
OpenAI schickt neues KI-Modell auf Schwachstellensuche
Uhr