Ericsson will Nokia-Mehrheit an Symbian verhindern

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Ericsson will von seinem Vorkaufsrecht an Symbian-Aktien Gebrauch machen, die Psion abstossen will. Damit will die schwedische Mobile-Ausrüsterin verhindern, dass Nokia die Mehrheit an Symbian erhält. Dies berichtet die Financial Times Deutschland. Nokia, die bisher 32,2 Prozent an Symbian hielt, wollte ursprünglich weitere 31,1 Prozent von Psion übernehmen. Allerdings haben eben auch die weiteren Aktionäre des Entwicklers für Smartphone-Betriebssysteme, Ericsson, Panasonic, Samsung, Siemens und Sony Ericsson ein Vorkaufrecht, das proportional zu ihrer bisherigen Beteiligung ist. Ericsson, die nur 17,5 Prozent an Symbian hält, könnte eine Übernahme der Mehrheit durch Nokia also nicht alleine verhindern. Wenn alle Teilhaber ihre Vorkaufrechte ausübten, stiege der Anteil Nokias auf 46,7 Prozent. "Die Beteiligung von Nokia muss auf unter 50 Prozent gedrückt werden, sonst wird Symbian zu einer reinen Nokia-Plattform. Denn in diesem Fall wird das Ansehen Symbians Schaden nehmen, und andere Plattformen werden entstehen", sagte Ericsson-Chef Carl-Henric Svanberg der Financial Times. Symbian dominiert den OS-Markt für Smartphones, auf dem auch Microsoft und Palm um Marktanteile kämpfen.