EU einigt sich auf Obergrenze für Roaming-Gebühren
Noch vor den Sommerferien sollen die Roaming-Tarife in Deutschland tiefer werden. Nach monatelangen Verhandlungen zwischen Vertreter der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und der EU-Kommission einigten sie sich auf Höchstwerte von 49 Cent die Minute für abgehende und 24 Cent die Minute angenommen Gespräche. Dazu kommt jeweils die national unterschiedliche Mehrwertsteuer. Im nächsten Jahr sollen die Höchstwerte bei 46 Cent und 22 Cent sowie im dritten Jahr bei 43 Cent und 19 Cent liegen.
Gegen die neuen Regulierungen wehrten sich vor allem Grossbritannien und Spanien. Dem Kompromiss müssen nun noch die EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlamentsplenum zustimmen.
Die festgesetzten Höchstwerte werden innerhalb der EU gelten und werden keine Auswirkungen auf die Schweiz haben. Allerdings hat der Preisüberwacher Rudolf Strahm Anfang April den Bundesrat ersucht, möglichst schnell die EU-Regelung im Rahmen der bilateralen Abkommen auch für die Schweiz zu übernehmen.
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