EU-Kommission gibt OK für PeopleSoft-Übernahme
Die EU-Kommission hat gestern Dienstag das feindliche Angebot von Oracle gebilligt und die Übernahme von PeopleSoft ohne Auflagen genehmigt. Der freie Wettbewerb werde durch die Übernahme nicht behindert, so die Begründung der Kommission. Die Kommission hatte ihre Überprüfung der geplanten Transaktion in diesem Monat wieder aufgenommen, nachdem ein US-Gericht die Wettbewerbsbedenken des US-Justizministeriums gegen die geplante Übernahme für 7,7 Milliarden Dollar zurückgewiesen hatte. In einer Stellungsnahme von PeopleSoft gab das Unternehmen bekannt, dass das Direktorium alle Angebote von Oracle einmütig zurückgewiesen habe. Die Offerten seien unangemessen und würden nicht den wahren Wert von PeopleSoft entsprechen. Zudem müsse vorerst die Auswirkungen des EU-Entscheids geprüft werden.
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