EU soll Oracle bald grünes Licht für PeopleSoft-Übernahme geben
Wie die britische "Financial Times" heute meldet, soll die EU-Wettbewerbskommission demnächst grünes Licht für die PeopleSoft-Übernahme durch Oracle geben. Laut informierten Kreisen will Mario Monti die Entscheidung vor seinem Rücktritt Ende Oktober bekannt geben, diese soll positiv ausfallen. Nachdem Anfang September bereits ein US-Gericht sein Einverständnis gegeben hatte, fehlt bloss noch die Zustimmung der PeopleSoft-Aktionäre, ihre Aktien für insgesamt 7,7 Milliarden Dollar an Oracle zu übergeben. PeopleSoft meldete indes, dass der seit 15 Monaten dauernde Übernahmekrieg dem eigenen Geschäft stark zusetze. Das Unternehmen gibt zwar wegen des Kartellrechtsverfahrens für das laufende Quartal keine Prognose ab, hatte aber bereits im Juli seine Umsatzprognose klar verfehlt und einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Trotzig meldet PeopleSoft aber, mehr Lizenzumsätze verbucht zu haben als Oracle. Oracle hatte in seinem Ende August abgelaufenen Quartal ein Plus von 7 Prozent auf 563 Millionen Dollar verbucht. Die Lizenzerlöse sind ein wichtiger Indikator für das Neugeschäft.
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