Ex-Miracle-Chef gibt sich kämpferisch

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Wie der Tages-Anzeiger in seiner heutigen Ausgabe berichtet will Peter Schüpbach, ehemaliger Chef des gescheiterten Softwarehauses Miracle, gerichtlich gegen seine Kritiker vorgehen. Derzeit sind vor allem Juristen damit beschäftigt, den Niedergang Miracles zu untersuchen. Rechtsanwalt Michael Werder hat im Auftrag der Schutzgemeinschaft der Investoren Schweiz festgestellt, dass wichtige Fakten beim Börsengang, wie zum Beispiel Mängel der Software, verschwiegen wurden. Nun hat Peter Schüpbach beim zuständigen Gericht in Arwangen ein Rechtsbegehren gestellt, das Michael Werder verbieten soll, seine Anschuldigungen öffentlich gegen Miracle zu wiederholen. Werder plant indessen eine Strafanzeige gegen Schüpbach und will in den nächsten Tagen in einer schriftlichen Eingabe dem Gericht Beweise und Belege für seine Anschuldigungen erbringen. Die Chancen, dass Schüpbach mit seinen Rechtsbegehren durchkommt, werden nicht als gross eingeschätzt, da es bei den Untersuchungen um Schüpbach als Chef und Verwaltungsrat und nicht um Schüpbach als Privatperson geht. Eine Klage gegen Miracle wurde bereits eingereicht. Das Maschinenunternehmen Ammann klagt auf fünf Millionen Franken Schadenersatz wegen mangelhafter Software.