Explorer-Konkurrent Opera 6.0 in finaler Version

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Beinahe ein Jahr nach der Vorversion und knapp zwei Wochen nach der letzten Beta ist Opera 6.0 in finaler Version für Windows erschienen. Auffallende Neuerungen bringt der Internet-Explorer-Konkurrent einige: So kann der Benutzer jetzt wählen, ob er jedes geöffnete Browserfenster in einer eigenen Programmumgebung laufen lassen will. Alternativ dazu kann er das Multiple Document Interface benutzen, das mit Unterfenster arbeitet, wie dies bei Word auch geschieht. Das Erscheinungsbild des norwegischen Browsers lässt sich zudem mittels Skins dem eigenen Geschmack angleichen. Ärgerlich für die Online-Werbewirtschaft: Opera erlaubt die Unterdrückung von Popup-Fenstern oder lässt sie im Hintergrund entstehen, so dass sie dem User die Sicht auf den Seiteninhalt nicht mehr versperren. Neu sind auch die sogenannten Hotclicks. Wahlweise mit einem Doppelklick oder einem Rechtsklick können Begriffe auf einer Webseite in einem Wörterbuch nachgesehen und übersetzt werden. Die wichtigste Verbesserung mit Opera 6 betrifft jedoch zweifellos die Beseitigung des kürzlich entdeckten Sicherheitsloches: Über Javascript konnten der Verlauf und abgelegte Cookies eines Users eingesehen werden. Opera steht nach wie vor in einer Gratisversion mit Werbung zur Verfügung. Wer sich an den Bannern stört, kann für 39 Dollar eine werbefreie Version erstehen.