eZürich soll den Weg in die Zukunft weisen
Zürich will international zu einem bevorzugten Standort im Bereich ICT-Dienstleistungen und ICT-Infrastruktur werden. Das ist einer der politischen Schwerpunkte für die Legislatur 2010 bis 2014 und wurde unter dem Namen eZürich von der Organisation und Informatik (OIZ) konzipiert, dem Informatik-Kompetenzzentrum der Stadt Zürich.
Zürich habe dafür die ideale Ausgangsposition, heisst es in der Bekanntmachung. Einerseits befindet sich der Sitz eines Viertels aller Schweizer ICT-Firmen im Kanton. Andererseits gibt es eine Vielzahl ausgezeichnete Forschungsinstitute und ICT-Ausbildner wie ETH, Uni Zürich und die Zürcher Fachhochschulen.
Das angestrebte Ziel soll unter anderem durch einen Ideenwettbewerb erreicht werden, mit dem die Bevölkerung für eZürich begeistert werden soll: In einem moderierten Online-Partizipationsverfahren können Vorschläge und Anregungen für digitale Dienstleistungen eingereicht, kommentiert und bewertet werden - die kreativsten Beiträge werden prämiert. Im Januar 2011 findet dann der Workshop eZürich statt. Hier sollen die Ergebnisse des Mitwirkungsprozesses, wo möglich, ins Grobkonzept und die konkrete Ausgestaltung der eZürich-Projekte integriert werden. Ausgearbeitet werden diese von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung.
Einige Ziele sind aber schon jetzt bekannt: So soll das E-Government-Angebot verbessert werden. Kundenkontake sollen in Zukunft über Internet und mobile Geräte abgewickelt werden können. Dabei sollen auch moderne Services wie Twitter, Podcasts und RSS-Feeds zum Einsatz kommen. Ein Schwerpunkt soll ebenfalls auf dem Datenschutz liegen. Auch sollen möglichst alle Schichten mit ins Boot geholt werden, unter anderem die sogenannten „ICT-fernen Bevölkerungsgruppen“. Man spricht von der Überwindung des digitalen Grabens. Nach dem Workshop wird ein Grobkonzept entwickelt, das schon im vierten Quartal 2011 zu konkreten Aussagen über die zukünftigen Projekte führen soll.
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