Federlassen in der Schweizer Halbleiterindustrie
Die Stagnation im Computermarkt macht auch der nationalen Halbleiterindustrie zu schaffen: Die im Zuger Cham beheimatete Halbleiterherstellerin Esec kann für das erste Halbjahr 2001 einen Umsatz von lediglich 140,8 Millionen Franken vorweisen. Im Vergleich zu 318,6 Millionen Franken im Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang von ca. 56 Prozent. Esec rechnet nun für das gesamte Jahr 2001 mit einem Nettoumsatz von 30 bis 40 Prozent des Vorjahres. Da die Geschäftsleitung nicht mit einer Verbesserung der Lage in absehbarer Zeit rechnet, hat sie bereits drastische Massnahmen zur Kostenreduktion beschlossen: Dazu gehört die Streichung von 250 der über 900 Arbeitsstellen weltweit. In der Schweiz sollen gemäss Pressemitteilung 110 Mitarbeiter ihren Job verlieren, weitere 50 in Asien und 10 in den USA. 50 Arbeitsplätze sollen über natürliche Abgänge gestrichen werden, während 30 Stellen mit dem Verkauf einer Niederlassung im amerikanischen Raleigh abgebaut werden sollen.
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