Finnova gründet Verarbeitungszentrum für Privatbanken
Die Lenzburger Softwarefirma Finnova gründet zusammen mit dem Zürcher IT-Dienstleister Adnovum und mit Unterstützung von Siemens ein IT-Verarbeitungszentrum für Privatbanken. Angeboten werde das komplette Spektrum an IT-Leistungen, die kleinere Privatbanken mit verwalteten Kundenvermögen ab 1 Milliarde und mehr benötigen, berichtet die Handelszeitung in ihre Ausgabe von gestern Mittwoch. Zu den Leistungen des Verarbeitungszentrums gehöre die Verwaltung von Kundenstammdaten, die Abwicklung von Wertschriftentransaktionen und des Zahlungsverkehrs, das Reporting sowie die Vergabe von Krediten. Am neuen Unternehmen Global Managed Services (GMS) ist Finnova mit 45 Prozent beteiligt und wird ihre Kernbankensoftware beisteuern, die bereits bei kleineren Kantonalbanken im Einsatz steht. Adnovum hält ebenfalls 45 Prozent an GMS und ist für den Applikationsbetrieb und die Wartung zuständig. Die verbleibenden 10 Prozent am Unternehmen besitze GMS-Verwaltungsratspräsident Hansrudolf Boner, so die Handelszeitung. Zudem sei die Schweizer Niederlassung des Technologiekonzerns Siemens als strategischer Partner von GMS involviert.
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