Finnova übernimmt von Sobaco die Kunden der Privatbankenlösung

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von fgr@netzwoche.ch
Die Sobaco-Banking-Solutions-Gruppe aus Zürich gibt die eigene Gesamtbankenlösung eVega auf und empfiehlt ihren Kunden stattdessen, auf Finnova zu migrieren. „Die existierende Privatbankenlösung der Finnova AG ist mit unserem geplanten Paket zu vergleichen“, meint Sobaco-CEO Peter Haist. „Statt einer Migration auf eVega bieten wir künftig Dienstleistungen im Finnova-Umfeld an.“ Bis 2010 sollen die bestehenden Kunden von Sobaco auf Finnova migriert haben. Bis zu diesem Zeitpunkt können auch die entsprechenden Mitarbeiter zu Finnova wechseln. Grosse Investitionen in die Entwicklung der eigenen Gesamtbankenlösung eVega hätten Sobaco zu einer detaillierten Marktanalyse veranlasst, heisst es in einer Pressemeldung. Zudem hat Sobaco in den letzten Jahren wichtige Kunden verloren, darunter die drei UBS-Privatbanken, die 2005 von der Bank Julius Bär übernommen worden waren. Neben eVega entwickelt Sobaco auch die E-Bankinglösung ibSERVICES und die Kundenoutput-Managementlösung FINeKOM. Kunden stammen hauptsächlich aus dem Private-Banking-Bereich. Für Finnova bedeutet die Vereinbarung einen wichtigen Schritt, um das Geschäft mit Privatbanken voranzutreiben. Die Bankenplattform Finnova wird heute vor allem von Kantonal- und Regionalbanken eingesetzt.