Framfab mit Verlust: Schweizer Pläne intakt?

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Die schwedischen Webdienstleister Framfab erwirtschafteten in ihrem dritten Geschäftsquartal einen Verlust von über 21 Mio Euro gegenüber einem Gewinn im selben Quartal des Vorjahres von etwa 1,2 Mio. Dies obwohl sich der Umsatz auf 36 Mio Euro verdreifachte. Im Anschluss der Bekanntgabe des Verlustes fiel der Aktienkurs um 17 Prozent. Vor allem das Beratungsgeschäft von Framfab musste Verluste hinnehmen. Im Rahmen einer Umstrukturierung will der Webdienstleister sein Beratungsbusiness in einer separaten rechtlichen Einheit unterbringen. Framfab führt die Verluste unter anderem auf längere Verkaufszyklen zurück, die mit der Ausweitung der Geschäftsfeldes auf integrale Internetdienstleistungen auftreten würden. Framfab hat im Juni Pläne zum Eintritt in den Schweizer Markt bekannt gegeben. Man habe einen grossen Schweizer Kunden akquirieren können, weswegen die Präsenz in der Schweiz anvisiert würde, hatte Pressesprecher Patrick von der Ehe im Oktober der Netzwoche verraten. Die Übernahme eines Schweizer Unternehmens liege im Rahmen der Möglichkeiten. Framfab konnte für eine Stellungnahme zu den weiteren Expansionsplänen hierzulande nicht erreicht werden.