Gartner gibt Tipps fürs Management von Rechenzentren
Anlässlich Gartners heute beginnender „Data Center Conference“ in Las Vegas gibt das Marktforschungsunternehmen einige Einsichten zum Thema für die Verantwortlichen von Rechenzentren zum Besten.
So sollen sich die aktuellen Probleme 2010 weiter verschärfen. Stichworte hier sind Energieverbrauch, Platz und Technologiewandel. Aber auch auf Lösungsebene gibt es Probleme, denn diese sind nicht immer leicht zu finden noch standardisiert. Vielmehr empfiehlt Gartner den Verantwortlichen, pragmatisch vorzugehen und ihre eigenen Wege zu suchen. Das macht sich schon beim Versuch bemerkbar, die Kosten eines Rechenzentrums zu erfassen, was nach wie vor nicht einfach sein soll.
Um das Leben der Verantwortlichen zu erleichtern gibt Gartner folgende vier Tipps zur Eindämmung der RZ-Kosten:
1. Konsolidierung der Hardware und Entsorgung alter, wenig benutzter Maschinen.
2. Reduktion der RZ-Standorte.
3. Management der Energiekosten via Aussenluftkühlung, das Konzept von heissen und kühlen Gängen und Einsatz von Softwaretools fürs Energiemanagement auf den Servern. Ausserdem solle die Temperatur im RZ auf 24 Grad erhöht werden.
4. Nutzung der Hardware (Aktiva) nur über ihre Abschreibungszyklen hinweg
Abschliessend weist Garnter noch darauf hin, dass es sich nur lohne ein älteres Rechenzentrum aufzurüsten, wenn es mindestens Ressourcen für die nächsten fünf Jahre biete, sprich: Strom, Platz und Netzwerkanschlüsse.
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