Gates will Spam in 18 Monaten besiegen - mit Puzzles

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Microsoft-Gründer und Chef-Architekt Bill Gates will Spam innerhalb von zwei Jahren den Garaus machen, wie er am 23. Januar am WEF in Davos verkündete. Bei einem Besuch in Kairo gab er nun bekannt, wie er das bewerkstelligen will, und dass es schon in 18 Monaten soweit sein soll. Gemäss Gates arbeite man in Redmond an verschiedenen Lösungsansätzen, namentlich an der Rätsel- sowie an der Gebühren-Lösung. Bei der Rätsel-Methode bekommt der E-Mail-Absender eine Puzzle-Aufgabe gestellt, die für einen Menschen leicht zu lösen sei, nicht aber für eine Maschine. Für einen Massenmail-Versender hiesse dies, Legionen von Mitarbeitern anzustellen, die Puzzles lösen, was sich kaum rentieren würde. Ähnlich funktioniert eine zweite Rätsel-Variante, wo dem mail-versendenden Computer eine zusätzliche Aufgabe gestellt wird. Auch diese Variante setzt darauf, dass Massen-Sendungen zu kostspielig würden. Wie abonnierte Massenmails davon betroffen würden, geht allerdings nicht aus den bisherigen Berichten über Gates Ideen hervor. Eine andere, weniger exotische Lösung setzt auf Kostenpflicht: Jeder User soll angeben, wie hoch seiner Meinung nach die Wahrscheinlichkeit ist, eine E-Mail von einer nicht bekannten Adresse zu erhalten und dementsprechend einen Geldbetrag festlegen. Diesen Betrag hat der Versender einer Spam-Mail dann zu bezahlen. Da jeder User den zu zahlenden Betrag selbst festlegt, ist es für Massenversender unmöglich abzuschätzen, welche Kosten eine Massenmail verursacht.