Geheimwaffen gegen Musikpiraterie
Einige der grössten US-Musik- und Entertainmentunternehmen finanzieren in aller Stille die Entwicklung von aggressiven Softwareprogrammen zur Sabotage und Verhinderung von Musikdownloads. Das berichtet die New York Times von gestern 4. Mai, ohne die Namen der involvierten Firmen zu nennen. Die Gegenmassnahmen, die geprüft werden, bewegen sich teilweise am Rande oder ausserhalb des legalen Rahmens. Darunter fallen namentlich Massnahmen wie Attacken auf persönliche Internetverbindungen, um unerwünschte Downloads zu verhindern oder zu verzögern, oder die Überflutung von Tauschbörsen mit bösartigen Programmen, die als Musik-Files getarnt sind. Eine harmlosere Massnahme sei eine Software, die User, die illegal einen Song herunterladen, auf eine Website führen, auf der der Song gegen Entgelt legal heruntergeladen werden kann.
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