Google scannt Bücher von US-Grossbibliotheken
Google stellt die Bücher von fünf Grossbibliotheken der USA ins Netz. Die Bibliotheken der Universitäten Michigan and Stanford haben Google ihren gesamten Bestand zum Scannen zur Verfügung gestellt. Die New York library erlaubt Google, die Bücher zu scannen, die nicht mehr gedruckt werden. Harvard stellt vorerst 40'000 Bücher ins Netz und Oxford will, dass Google alle Bücher scannt, die vor 1901 veröffentlicht wurden. Bücher zu scannen und ins Netz zu stellen ist nicht neu und wurde zuvor schon von Google und Amazon gemacht. Doch noch nie mit Material in diesem Umfang. Michigan etwa besitzt rund 7 Millionen Bücher und Stanford 8 Millionen. Die gescannten Bücher sollen unter den allgemeinen Resultaten der Google-Suche gefunden werden. Das betrifft diejenigen, deren Copyright abgelaufen ist (vor 1923) oder die von Verlegern freigegeben wurden. Bei den anderen Büchern verweist ein spezieller Link auf den Textauszug. Experten gehen davon aus, dass das Projekt Jahrzehnte dauern und Millionen kosten wird.
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