Google wollte Mobilfunklizenzen gar nicht

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von fgr@netzwoche.ch
Google habe die Mobilfunklizenzen gar nicht ersteigern wollen, erklärten gestern Google-Mitglieder des Auktionsteams im offiziellen Google-Blog. Vielmehr sei es darum gegangen, die Federal Communications Commission (FCC) dazu zu bringen, die Lizenzen mit der Auflage zu vergeben, dass die Netzwerke offen für alle Geräte und Dienstleistungen Dritter sein müssen. Die drei an den Versteigerungen beteiligten Manager durften zuvor aufgrund der Geheimhaltungsklausel der FCC nichts über Googles Absichten verraten. Diese ist seit gestern Donnerstag nicht mehr gültig. Google habe mit seiner Startofferte von 4,6 Milliarden US-Dollar erreichen wollen, dass damit die „Offenheit“ der Lizenzen gewährleistet werde. Allerdings gab es Wochen, in denen Google fürchtete, der einzige Bieter zu bleiben. „Es gab eindeutig einige Leute im Unternehmen, die kalte Füsse hatten“, sagte Larry Alder, Produktmanager in Googles Auktionsteam, gegenüber der New York Times. Der grösste Teil der Lizenzen ging an AT&T und Verizon, die zusammen 16 Milliarden US-Dollar dafür ausgaben.