Googles SafeSearch filtert zuviel
Gemäss einer diese Woche veröffentlichten Untersuchung des Berkman Center für Internet und Gesellschaft an der Harvard Law School, filtert Googles SafeSearch neben Porno-Sites auch ein grosse Menge harmloser Sites aus den Suchresultaten. Darunter, so die Studie befänden sich zum Beispiel Seiten von Regierung und Behörden, von IBM, Apple, oder Kleiderläden. Die Studie wirft Google vor, bei der Filterung bloss auf Algorithmen zu setzen anstatt auf Handarbeit. Google bestätigt die Tatsache, dass auch harmlose Sites gefiltert werden, weist aber darauf hin, dass Nutzer von SafeSearch gerne auf deren Anzeige in den Suchresultaten verzichten würden, wenn dafür Porno-Sites effektive gefiltert würden. Tatsächlich ist die begrenzte Fähigkeit von Logarithmen, zu entscheiden, was nun kinderfreundlich sei und was nicht, seit langem bekannt. Googles SafeSearch verzichtet etwa auf die Anzeige von Sites die das Wort adult enthalten, oder porn. Auch eine Sandwüstenlandschaft werden SafeSearch-Nutzer nie zu Gesicht bekommen; allzu sehr gleichen die Dünen sanften Rundungen weiblicher Körper.
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