Handyabsatz stieg 2003 überdurchschnittlich
Erstmals seit drei Jahren ist der Markt für Mobiltelefone im letzten Jahr wieder zweistellig gewachsen, nämlich um 23,3 Prozent. Dies meldet das Marktforschungsinstitut IDC. In Stückzahlen waren es 533,4 Millionen Handys, die 2003 ausgeliefert wurden, gegenüber 432,7 Millionen im Jahr 2002. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Zum guten Absatz hätten insbesondere die Emerging Markets in Asien und Osteuropa beigetragen, schreibt IDC. Zudem würden die Käufer zusehends anspruchsvollere Mobiltelefone bevorzugen, was den Umsatz zusätzlich ansteigen lasse, so David Linsalata, Analyst des IDC Mobile Devices Program.
Unangefochtener Marktführer bleibt gemäss IDC Nokia. Der finnische Konzern und auch Motorola, die Nummer zwei, haben allerdings gegenüber der Konkurrenz an Terrain verloren. Ihre Auslieferungen stagnierten oder nahmen im vierten Quartal leicht ab. Gewinner der vergangenen Monate war Samsung mit einem Plus von 6,5 Prozent, leicht zulegen konnte auch Siemens.
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