Hasler Stiftung investiert über 20 Millionen in den Informatiknachwuchs
In Gegenwart von rund 150 Persönlichkeiten aus Bildung, Politik und Wirtschaft wurde gestern an der Universität Fribourg das Förderprogramm FIT (Fit in IT) an Gymnasien lanciert. In dieses will die Hasler Stiftung in den nächsten 10 Jahren über 20 Millionen Franken investieren.
Die Stiftung wurde 1948 gegründet und hat heute das Ziel, Bildung, Forschung und Innovation im Bereich der IKT in der Schweiz zu fördern. Die Stiftung verfügt über ein Kapital von rund 180 Millionen Franken. Die jährlichen Förderbeträge liegen zwischen sieben bis acht Millionen Franken.
Langfristiges Ziel der FIT-Initiative ist es, das Fach Informatik an den Mittelschulen zu etablieren. Denn für die Stiftung ist das Schattendasein des Informatikunterrichts an den Gymnasien ein Grund für die schrumpfenden Zahlen von Informatikstudierenden an den Fachhochschulen und Universitäten. Ein erster Schritt in die richtige Richtung sei mit der kleinen Maturitätsreform 2007 getan worden, schreibt die Stiftung. Dabei wurde die Informatik als Ergänzungsfach in den Katalog der Schulfächer aufgenommen.
So will die Hasler Stiftung vor allem den Aufbau des Ergänzungsfachs Informatik und die Aus- und Weiterbildung der Lehrpersonen finanziell unterstützen. Damit sich auch möglichst viele Schüler für Informatik als Ergänzungsfach entscheiden, soll daneben das falsche Bild der Informatik in der Öffentlichkeit korrigiert werden.
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