Hollywood will erstmals Tauschbörsen-Nutzer verklagen

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Hollywood will die Verbreitung von illegalen Downloads im Keim ersticken und übernimmt das Rezept der Musikindustire: Klagen gegen Individuen. In den nächsten Wochen sollen zum ersten Mal 230 Klagen gegen Personen, die illegal Filme heruntergeladen haben, eingereicht werden. Dies berichtet das Wall Street Journal und beruft sich auf Informationen von Personen, die am Verfahren beteiligt sind. Verklagt werden vorerst noch Unbekannte, deren Identität im Lauf des Verfahrens anhand der IP-Adressen noch gefunden werden soll. Klägerin ist die Motion Picture Association of America (MPAA), die unter anderem Warner Brothers Pictures, Sony Pictures Entertainment und Paramount Pictures vertritt. Derzeit sind erst zwei Prozent der in File-Sharing-Netzen ausgetauschten Daten Spielfilme. Aufgrund der Verbreitung von Breitbandzugängen geht die MPAA aber davon aus, dass der Anteil rasch ansteigen wird.