IBM boomt, Intel und TI kriechen
IBM hat gemäss den Erwartungen der Analysten eine Gewinnsteigerung im ersten Quartal vorgelegt. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 1,75 Milliarden US-Dollar, der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 21,04 Milliarden US-Dollar. John Joyce, IBM Finanzchef, sieht den Grund für diese nachhaltend positive Entwicklung darin, dass IBM sich trotz Internetboom stets auf Forschung und Dienstleistungsangebote konzentriert hat. Der Chiphersteller Intel hingegen konnte wie erwartet keine rosigen Zahlen bieten. Im ersten Quartal schrumpfte der Umsatz um 16 Prozent auf 6,7 Milliarden US-Dollar, damit konnte Intel die schon reduzierten Erwartungen der Analysten allerdings knapp übertreffen. Texas Instruments, Hersteller von Speicherchips für Mobiltelefone, teilte mit, der Gewinn sei im Anfangsquartal auf 317 Millionen Dollar verglichen mit 494 Millionen Dollar vor Jahresfrist gesunken. Der Umsatz sank ebenfalls mit 2.53 Milliarden Dollar um 8 Prozent. Texas Instruments reagiert mit Entlassungen und plant rund 6 Prozent der Arbeitsplätze, vor allem in den Bereichen Support und Produktion, zu streichen.
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