ICANN erneuert Verträge mit VeriSign
Gestern Dienstag hat der ICANN-Vorstand dem umstrittenen neuen Vertrag mit dem US-Registrar VeriSign über den Betrieb der .com-Registrierdatenbank zugestimmt. Der Vertrag war scharf kritisiert worden, weil er VeriSign den Betrieb der .com-Domains ohne Befristung zusichert. VeriSign würde damit faktisch vom Verwalter zum Besitzer der Domains gemacht, so die Kritiker. Zudem erlaubt der neue Vertrag VeriSign eine jährliche Preiserhöhung der Registriergebühren von bis zu sieben Prozent.
Mit dieser Zustimmung verpflichtet sich VerSign im Gegenzug dazu, die gegen ICANN eingereichte Klage zurückzuziehen. VeriSign hatte eine Wettbewerbsklage eingereicht, weil ICANN einen Dienst namens SiteFinder einführte, der alle Anfragen nach nichtvergebenen .com- und .net-Adressen auf den VeriSign-Suchdienst umleitete.
Mit dieser Zustimmung verpflichtet sich VerSign im Gegenzug dazu, die gegen ICANN eingereichte Klage zurückzuziehen. VeriSign hatte eine Wettbewerbsklage eingereicht, weil ICANN einen Dienst namens SiteFinder einführte, der alle Anfragen nach nichtvergebenen .com- und .net-Adressen auf den VeriSign-Suchdienst umleitete.
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