Intel legt Berufung gegen die Rekordbusse der EU-Kommission ein
Intel-CEO Paul Otellini beteuert, dass Intel keine europäischen Gesetze gebrochen habe. Man habe nie die eigenen Produkte unterhalb der Produktionskosten verkauft, so Intel weiter. Otellini hat angekündigt Berufung gegen die gestern von der Europäischen Kommission ausgesprochene Busse einzulegen. Man werde aber die Anweisungen der Kommission befolgen und mit ihr zusammenarbeiten, versichert Intel.
Die EU-Kommission verfolgt weiter ihren harten Kurs gegen Monopole in der IT-Industrie. Gestern verhängte sie eine Busse von 1,06 Milliarden Euro gegen den amerikanischen Prozessorhersteller. Gebüsst wird Intel wegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung. Das Verfahren geht auf Beschwerden des Intel-Konkurrenten AMD der Jahre 2000, 2003 und 2006 zurück.
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