Intel von EU-Kommission unter Beschuss
Der weltgrösste Computerchiphersteller Intel wird von der EU-Kommission verdächtigt, seine beherrschende Stellung im Markt für Mikroprozessoren missbraucht zu haben. Die Kommission hat deshalb eine Untersuchung eingeleitet, welche zentral die Rabatt- und Abnahmeregelungen für Computer Hersteller unter die Lupe nehmen soll. Beweisse gegen einen Verstoss des Wettbewerbsrechts liegen derzeit keine vor. Es werden jedoch zwei Beschwerden untersucht, zu denen Intel bereits eine Stellungnahme abgegeben hat. Eine zeitliche Vorgabe zum Abschluss der Untersuchungen gibt es nicht. Wenn es der EU-Kommission gelingt, illegale Geschäftspraktiken nachzuweisen, kann sie empfindliche Strafen gegen das Unternehmen verhängen. 1998 hatte die EU-Kommission wegen wettbewerbswidriger Verkaufspraktiken eine Strafe von 102 Millionen Euro gegen den Volkswagen-Konzern verhängt.
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