iPhone-Besitzer sind die besseren mobilen Surfer
Besitzer eines iPhones benutzen die Internetfunktionen ihres Telefons offenbar rege – jedenfalls viel mehr als die Besitzer anderer Mobiltelefone. Zu diesem Schluss kommt Net Applications, ein US-Anbieter von Webstatistikwerkzeugen. Die Auswertung von 160 Millionen monatlichen Besuchern seiner 40'000 Partner-Websites ergab einen Marktanteil des iPhones (und wahrscheinlich des auf demselben System basierenden iPod touch) von 0,09 Prozent. Das ist selbstverständlich verschwindend wenig im Vergleich zu den rund 92 Prozent Anteil aller Windows-PC-Betriebssysteme. Es ist aber dennoch mehr als alle Windows-Mobile-Systeme (0,06 Prozent) und das Symbian-System Series60 (0,01 Prozent) zusammen erreichen. Und das, obwohl das Apple-Phone noch kein halbes Jahr erhältlich ist, während sich schon einige Millionen der anderen Handys im Markt befinden. Ob ein besseres Interface oder einfach der grosse Bildschirm Grund für das gute Abschneiden des iPhones sind, weiss Net Applications nicht zu sagen.
Net Applications Statistik zeigt noch andere interessante Ergebnisse. So zeigt die Verteilung des Mac-Marktanteils eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Verteilung von Republikaner- und Demokraten-Staaten in der Präsidentenwahl. Ein weiteres interessantes Ergebnis ist, dass der Opera-Browser vor allem in den ehemaligen Sowjetrepubliken auf eine grosse Gefolgschaft zählen kann. Während er insgesamt zwar nur auf einen Anteil von 0,65 Prozent kommt, benutzt ihn in Russland jeder sechste Internet-User.
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