iRega rettet wieder Leben
Mit Hilfe der iPhone-Applikation iRega konnte die Helikopter-Crew der Einsatzbasis Untervaz am Samstag einen verunfallten Gleitschirmpiloten finden. Doch wer steckt eigentlich hinter der Technik?
Am Samstag konnte die Helikopter-Crew Untervaz einen abgestürzten Gleitschirmpiloten dank der iPhone-App "iRega" finden. Der Mann hatte sich bei der Angabe seines Absturzortes verschätzt. Während aus der Luft vergebens nach dem verunglückten Piloten gesucht wurde, stand die Rega-Einsatzleitung gleichzeitig in telefonischem Kontakt mit dem schwer verletzten Mann.
Dieser wurde daraufhin angewiesen, trotz der schwierigen Umstände auf seinem iPhone die Gratis-Applikation "iRega" runterzuladen und damit erneut zu alarmieren. Schliesslich konnte die Einsatzleiterin die Helikopter-Crew mithilfe der exakten Koordinaten zum Absturzort führen. Mit Hilfe der App konnten schon über 30 Personen gerettet werden. Voraussetzung für die Verwendung von "iRega" ist die Aktivierung der Ortungsdienste in den iPhone-Einstellungen.
Den technischen Background für die Anwendung liefert die Dolphin Systems AG. Sie ist als technische Partnerin an Entwicklung und Betrieb von "iRega" beteiligt. Dabei hat das Unternehmen Leistungen aus dem Bereich der Meldungsauswertung und deren Übermittlung an die Rega-Einsatzzentrale erbracht.
Das in Wollerau am Zürichsee ansässige Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter und entwickelt bereits seit 20 Jahren Lösungen zur sicheren Nutzung der Kommunikationstechnologien wie Pager, SMS, Telefon und Fax im Bereich Informieren und Alarmieren. Dazu gehört unter anderem auch der SMS-Entführungsalarm, der Anfang Februar lanciert wurde. Im Fall einer Kindsentführung werden die rund 40'000 registrierten Handynutzer via SMS kontaktiert, um so eventuell zur Aufklärung einer Straftat beizutragen.
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