IT-Riesen verteidigen Outsourcing in Billiglohnländer
Grosse Technologiefirmen der USA haben sich an die US-Regierung und den Kongress gewandt, um Massnahmen zu verhindern, welche die Verlegung von IT-Arbeitsplätzen in Billiglohnländer wie Indien oder China einschränken. Solche Massnahmen würden die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA in diesem Bereich schmälern, argumentierten die Unternehmen in einem gemeinsamen Bericht des Computer Systems Policy Project, zu dem unter anderem IBM,
Intel, HP und Dell gehören. Der Bildungsstandard in Sachen Computer und Mathematik sei in anderen Ländern bereits besser als in den USA. "Es gebe keinen Job mehr, auf den Amerika ein gottgegebenes Recht habe", wird HP-Chefin Carly Fiorina in einer Agenturmeldung zitiert. Scott Kirwin, Gründer der Information Technology Professionals Association of America, glaubt allerdings, dass nicht der Ausbildungsstand das Problem sei, sondern allein der Kostendruck.
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