Jedes zehnte Mail war Ende Januar infiziert

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Ende Januar stieg der Anteil vireninfizierter E-Mails an einigen Tagen auf über 10 Prozent des gesamten Mailverkehrs, nachts gar auf bis zu 40 Prozent. Dies meldet der Winterthurer Webdienstleister Apexis in seiner Cleanmail-Januarstatistik. Nach dem Auftauchen von Mydoom stieg auch der Anteil unnötiger «Virus Notifications» auf über 8 Prozent des gesamten Mailverkehrs. Viele Benutzer seien regelrecht überflutet worden mit Meldungen, sie hätten einen Virus verschickt. Zusätzlich zur Virenplage wurden von insgesamt 4,34 Millionen durch Cleanmail gefilterten E-Mails im Januar 2,91 Millionen oder fast 68 Prozent als Spam identifiziert, wobei der Anteil bei den Privatkunden höher lag als bei den Geschäftskunden. Immer mehr Spammer würden mittels falscher digitaler Postkarten versuchen, an genutzte E-Mail-Adressen zu gelangen. Klicken die Empfänge auf den vermeintlichen Gruss, werden sie auf eine Website geleitet, die ihre Adresse registriert. Für Cleanmails Spam- und Viren-Statistik werden die Accounts von privaten und Business-Kunden untersucht, die hauptsächlich aus der Schweiz kommen.