Joost holt Cisco-Manager als CEO

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von mde@netzwoche.ch
Michelangelo Volpi, ehemaliger Senior Vice President of Technology bei Cisco Systems, soll CEO des IPTV-Projektes Joost werden. Dies soll gemäss New York Times am heutigen Dienstag durch das Unternehmen bestätigt werden. Joost wurde durch Janus Friis und Niklas Zennstrom, den Erschaffern von Kazaa und Skype, gegründet. Volpi war zwischen Herbst 2004 und 2005, bis zum Verkauf von Skype, Mitglied des Verwaltungsrates des IP-Telefonie-Unternehmens. Volpis Hauptaufgaben werden die Verbreitung von Joost und die Beschaffung von Inhalten sein. Joost soll in Zukunft über möglichst viele Endgeräte, nicht nur den Computer, konsumiert werden können: "Joost ist Software und als solche kann es auf sehr verschiedenen Plattformen zum Einsatz kommen", sagte Volpi gegenüber der New York Times. Nebst dem den Test-Usern bereits verfügbar gemachten Inhalten von Viacom (M-TV, Paramount Pictures), Sony oder Time Warner hofft Volpi auch NBC, Fox, und Disney über Joost verbreiten zu können, wie er weiter ausführte. Die Beendung der Testphase von Joost und die Öffnung für ein breites Publikum ist für 2008 geplant.