Kauf der Siemens-Handysparte beschert BenQ Millionenverlust

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Der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ weist im 4. Quartal 2005 einen Verlust von rund 155 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte BenQ noch einen Gewinn von rund 5,1 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Einbruch steht im Zusammenhang mit der Übernahme der Handysparte von Siemens im vergangenen Oktober.
Mit der Ausrichtung auf hochwertige UMTS- und Multimedia-Geräte will die Handysparte BenQ Mobile bis Ende 2006 wieder die Gewinnzone erreichen. Die Konzentration auf den Highend-Markt erhöhe den durchschnittlichen Verkaufspreis pro Endgerät, erklärte ein BenQ-Mobile-Sprecher gegenüber Heise online.
Insgesamt verbuchte der taiwanesische Konzern im vierten Quartal 2005 ein Umsatzplus von 65 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Die Handysparte trägt 42 Prozent zum Umsatz bei, die Computersparte inklusive LCD-Monitore 50 Prozent.