Kim Schmitz, das Unschuldslamm
Megaupload-Gründer Kim Schmitz hat einem neuseeländischen Fernsehsender das erste Interview nach seiner Verhaftung gegeben.
Kim Schmitz, Gründer der Filesharing-Plattform Megaupload hält sich für unschuldig, wie verschiedene Online-Medien berichten. In einem ersten Fernseh-Interview nach seiner Verhaftung soll Schmitz die Verhaftung als unerwartet und beängstigend für seine Familie und die Vorwürfe gegen ihn als irreführend und böswillig bezeichnet haben.
Das Unternehmen Megaupload sei seit sieben Jahren im Geschäft und während dieser Zeit nur einmal verklagt worden, nie von einem Filmstudio oder einem Produktionsunternehmen. Zudem habe man Millionen US-Dollar für Rechtsberater ausgegeben, die immer gesagt hätten, dass Megaupload durch ein amerikanisches Gesetz für den Schutz von Online-Service geschützt sei.
Auf die Frage ob er sich selbst als Unschuldslamm bezeichnen würde, soll Schmitz geantwortet haben, dass es für ihn keine andere Sichtweise gebe, weil er nichts Falsches getan habe. Er sei kein Krimineller.
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