Kippt die Bush-Administration den IBM-Lenovo-Deal?
Wie dieses Wochenende in diversen grösseren US-Zeitungen zu lesen war, will die Bush-Administration den IBM-Lenovo-Deal genauer überprüfen. Das "Committee on Foreign Investment in the United States" soll innerhalb von 45 Tagen untersuchen, ob die Übernahme der IBM-PC-Sparte durch das chinesische Softwareunternehmen Lenovo eine Gefahr für die USA darstelle. Konkret soll die Frage geklärt werden, ob dadurch, dass die Chinesen nun US-PCs herstellen, an Wissen kommen, das sie zum militärischen Zwecken ausnützen könnten. Für IBM kam dieser Schritt überraschend, wie die New York Times berichtet. Zwar war sich das IBM-Managemet darüber bewusst, dass es zu einer Untersuchung kommen wird, ging aber nach ersten Gesprächen mit der Administration davon aus, dass es sich um reine Routine handeln würde. Rechtlich hat George W. Bush die Möglichkeit, die Übernahme zu verhindern.
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