Konsumentenschutz: Microsoft soll auch in der Schweiz zahlen

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Nachdem die EU-Kartellwächter Microsoft eine Rekordbusse von fast 500 Millionen Euro augebrummt haben (der NetzwocheTicker berichtete gestern), fordert nun die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), dass auch die Eidgenössische Wettbewerbskommission (WEKO) aktiv werde. Aus Sicht der SKS verstösst Microsoft auch hier zu Lande gegen das Kartellgesetz. Die Stiftung hatte bereits im vergangenen August eine Untersuchung gegen Microsoft Schweiz verlangt. Die WEKO will mit Massnahmen gegen den Software-Gigant hingegen noch zuwarten: "Sollten allfällige von der EU ausgesprochenen Auflagen Microsoft wider Erwarten nicht dazu bewegen, ihre Verhaltensweisen auch in der Schweiz anzupassen, wird der EU-Entscheid ein gute Grundlage sein, um in der Schweiz ein kartellrechtliches Verfahren durchführen zu können. Dies insbesondere, weil das Kartellrecht in der Schweiz sehr ähnlich jenem der EU ist", schreibt die Kommission der SKS in einer Stellungnahme.