Korruptionsaffäre bei Infineon: Unaxis-CEO auch involviert

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Der für das Speicherchip-Geschäft zuständige Infineon-Vorstand Andreas von Zitzewitz ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Gegen ihn laufen derzeit Ermittlungen wegen Korruptionsverdacht: Er soll Provisionen in sechsstelliger Höhe für die Vermittlung von Werbeverträgen von Motorsport-Veranstaltungen erhalten haben.
Die Affäre führt allerdings auch in die Schweiz. Neben von Zitzewitz werden auch der frühere Infineon-Manager und heutige Unaxis-CEO Harald Eggers sowie der Betereiber der Schweizer Sponsoring-Agentur BF Consluting, Udo Schneider, wegen Untreue, Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung in die Ermittlungen einbezogen.
Laut Vorabberichten in den beiden Magazinen Spiegel und Focus soll von Zitzewitz von der Schweizer Beratungsfirma BF Consulting 259'000 Euro erhalten haben. Die beiden Infineon-Mangager sollen Lieferanten dazu gedrängt haben, Motorsport-Veranstaltungen zu sponsoren, die Infineon unterstützt hatte. Aus den Werbeeinnahmen hätten die Manager Provisionen erhalten, die sie nicht versteuert hätten.