Logitech mit Gewinneinbruch im dritten Quartal
Logitech hat gestern seine Bilanz für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2009 präsentiert. Der Hersteller von Peripheriegeräten muss demnach mit nur 627 Millionen US-Dollar Umsatz im dritten Quartal einen Rückgang um 16 Prozent wegstecken. Der Nettogewinn betrug 40 Millionen Dollar im Vergleich zu 134 Millionen im Vorjahr. Geschäftsführer Gerald P. Quindlen macht die durch die Weltwirtschaftskrise gesunkene Nachfrage für die schlechten Ergebnisse verantwortlich. Bei den Tastaturen und Desktopzubehör betrugen die Nettoeinnahmen rund 106 Millionen Dollar im Vergleich zu 148 Millionen Dollar im Vorjahrsquartal. Beim Game-Zubehör nahm Logitech 38 Millionen Dollar ein (55 Millionen Dollar im Vorjahr). Einzig bei Audio- und Videoausrüstungen konnte das Unternehmen leichte Verkaufssteigerungen verbuchen.
Für das vierte Quartal geht das Unternehmen von weiter sinkenden Zahlen aus. Angesichts der düsteren Prognose versucht Logitech nun zunehmend, seine Kosten zu reduzieren. Produktinnovationen und Sparmassnahmen sollen helfen, die Verluste abzumildern. Im Rahmen einer Firmenumstrukturierung kündigt das Unternehmen an, sich von 550 bis 600 Angestellten zu trennen. Damit will Logitech ab dem Geschäftsjahr 2010 jährlich 50 Millionen Dollar einsparen.
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