Macromedia mit neuem Tool für Java-Programmierer

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Das amerikanische Softwarehaus Macromedia stellt auf der weltweiten Entwicklerkonferenz MAX 2003 das neue Produkt Macromedia Flex in einer Beta-Version vor. Bisher unter dem Codenamen Royale entwickelt, soll das Präsentations-Server- und Applikations-Framework vor allem Java-Programmierern bei der Realisierung von Rich-Internet-Anwendungen unterstützen. Macromedia Flex stellt eine standardbasierte, textorientierte Programmiermethodologie, vorgefertigte Code-Bausteine sowie eine Server-Laufzeitumgebung für den weit verbreiteten FlashPlayer als Client zur Verfügung. Entwickler von Business-Anwendungen können damit auf existierende Werkzeuge und Designvorlagen sowie auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen. Mit der auf XML basierenden Flex MarkUp Language lassen sich multimediale und interaktive Benutzerschnittstellen definieren. Macromedia Flex transformiert hierbei den Code der Applikation in eine Flash-Datei, die im Browser mit Hilfe des FlashPlayers geöffnet werden kann. Flex unterstützt weit verbreitete Standards wie Scalable Vector Graphics (SVG), Cascading Style Sheets (CSS), Extensible Markup Language (XML), Web-Services auf Basis des Simple Object Access Protocol (SOAP) sowie ECMAScript. Flex läuft mit allen bekannten J2EE-Servern (Java 2 Enterprise Edition) wie Macromedia JRun, IBM Websphere, Bea Weblogic oder dem Open-Source-Produkt Tomcat von Apache. Eine .NET-Version ist für ein späteres Release vorgesehen. Der Macromedia Flex-Server wird ähnlich wie die anderen Enterprise-Server-Produkte lizensiert. Für die Evaluation und die Entwicklung auf Einzelplatz-Workstations sind Frei-Lizenzen geplant.