Massenentlassung bei Unaxis

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Der Technologiekonzern Unaxis baut in der Schweiz und in Liechtenstein im Semiconductor-Segment 400 Stellen ab. Weitere 100 Stellen werden im Ausland abgebaut. Im Gegenzug soll in Asien die Halbleiter-Produktion ausgebaut werden, wobei dort 200 neue Stellen entstehen sollen. Aus der früheren Esec, einstiger Börsenhoch-, dann -tiefflieger, die von Unaxis aufgekauft wurde, soll mit dieser Massnahme ein weiteres Mal ein profitabler und später eigenständiger Halbleiter-Ausrüster werden. Ebenfalls restrukturiert wird die Division Display Technologie, die seit Jahren massive Verluste schreibt. Gelingen die Restrukturierungen, sollen die genannten Unternehmensteile später eigenständig gemacht, verkauft oder fusioniert werden. Unaxis selbst will in Zukunft auf die profitablen Geschäftsbereiche in der Dünnschicht- und Vakuumtechnologie fokussieren. Gleichzeitig und als Konsequenz des schlechten Geschäftsgangs nimmt Konzernchef Heinz Kundert den Hut. Erst vor zwei Jahren hatte sein Vorgänger Willy Kissling den Umbau des ehemaligen Rüstungskonzerns Oerlikon-Bührle zur Technologie-Gruppe als abgeschlossen erklärt.