Microsoft kauft noch eine Gamefirma
Microsoft kauft den Videogame-Hersteller Digital Anvil. Der Software-Gigant teilte gestern mit, man wolle sich das Know-How der texanischen Firma für die Lancierung der Xbox zunutze machen. Die finanziellen Bedingungen des Deals wurden bisher nicht veröffentlicht. Digital Anvil ist Herausgeben der preisgekrönten Weltraum-Schlacht-Simulation Freelancer. Mit der Übernahme reagiert Microsoft auf die Meinung von Experten, die Xbox werde nur dann gegen den grossen Konkurrenten Sony Playstation2 ankommen, wenn genügend Spiele dafür zu kaufen sind. Microsoft hat schon mehrere andere Videogame-Firmen gekauft, die genau das sicher stellen sollen. Die Investitionen in die Xbox sind die grössten, die Microsoft ausserhalb des Kerngeschäfts tätigt. In der Kriegskasse liegen 500 Millionen Dollar bereit um Sony die Maktanteile abzuknöpfen. Microsoft behauptet die, von einem Intel-P III angetriebene und mit Modem und 8GB Harddisk bestückte Xbox werde die schnellste Spielkonsole sein, die es je gegeben hat.
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