Microsoft kommt mit eigenem Virenscanner-Produkt
Microsoft plant, ein eigenes Anti-Virus-Softwareprodukt zu verkaufen. Dies sagte Mike Nash, Microsofts Vice President für den Security Business and Technology Unit, letzten Montag an einem Medienanlass in Seattle gegenüber Reportern. Es handelt sich dabei um die ersten konkreten Aussagen in dieser Richtung seit Juni 2003, als Redmond das rumänische Anti-Virus-Unternehmen GeCAD aufkaufte. Nach den derzeitigen Plänen soll der Virenscanner von Redmond separat angeboten und nicht etwa in das Betriebssystem Windows integriert werden. Wie Mike Nash weiter erklärte, will Microsoft das Antivirus-Produkt zusammen mit entsprechenden Support-Diensten wie der Aktualisierung von Virensignaturen anbieten. Details zur geplanten Lösung wie Funktionen, Preis oder Markteintritt sind noch nicht verfügbar. Microsoft empfiehlt seinen Kunden weiterhin, die heutigen und bewährten Antivirus-Lösungen einzusetzen. Trotzdem sind die Aktien des Anti-Viren-Herstellers Symantec nach der Ankündigung in den Sinkflug übergegangen, meldet die Agentur Bloomberg.
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