Microsoft legt bei kommenden Xbox-Chips selbst Hand an

Uhr | Aktualisiert
Bei der Entwicklung der Chips für die kommende Spielkonsole Xbox in Zusammenarbeit mit IBM, will Microsoft selbst Hand anlegen. Gemäss einem Bericht von Zdnet will der Redmonder Riese mit speziell designten Prozessoren und Chipsätzen vor allem der grassierenden Zweckentfremdung der aktuellen Konsole Einhalt gebieten. Durch Installation eines so genannten Modchips lassen sich auf der Xbox etwa das Linux-Betriebssystem installieren oder kopierte Xbox-Spiele spielen. Wie Zdnet unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, biete sich Microsoft durch die Mitarbeit an der Chipgestaltung auch die Möglichkeit, DRM-Technologien besser zu integrieren. Wie IBM angibt, werde der kommende Xbox-Chip auf den in Macs und Servern verbauten PowerPC-Architektur beruhen.