Microsoft stellt Live Search Books ein
Microsoft will nächste Woche sein im Dezember 2006 gestartetes Bücher-Digitalisierungsprojekt "Live Search Books" einstellen. Wie der zuständige Manager Satya Nadella in einem Blog schreibt, hat Microsoft in den letzten zwei Jahren 750'000 Bücher und 80 Millionen Zeitschriftenartikel elektronisch zugänglich gemacht, vor allem aus den Beständen der University of California, der University of Toronto und der British Library. Die technischen Geräte und die digitalisierten Bücher will Microsoft nun seinen Projektpartnern zur Verfügung stellen.
Man habe die Suchmaschinen-Strategie angepasst, erklärt Nadella und bezieht sich als Beispiel auf das Cashback-Programm, das Microsoft letzte Woche ankündigte.
Microsoft startete Live Search Books nicht zuletzt als Antwort auf ein Projekt mit dem gleichen Ziel von Google. Mit Google Book Search sollen seit 2004 rund zwei Millionen Bücher digitalisiert worden sein. Weil Google aber auch Bücher digitalisierte, die noch ein Copyright besitzen, kam es zu juristischen Auseinandersetzungen mit Verlegern und Autoren.
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