Microsoft versöhnt sich mit RealNetworks
Microsoft zahlt RealNetworks als Kompensation für entgangene Einnahmen 460 Millionen US-Dollar in bar und zweckgebundene 301 Million US-Dollar für die Promotion von RealNetworks' Rhapsody-Dienst auf Microsofts MSN-Website. Zudem wurde RealNetworks der langfristige Zugang zu Microsofts Windows-Media-Technologie zur Erweiterung der eigenen RealPlayer-Software zugesagt. Damit zieht Microsoft den Schlussstrich unter ein weiteres langwieriges Antitrust-Verfahren, in dem Microsoft vorgeworfen wurde, durch seine Marktdominanz und die kostenlose Abgabe des eigenen Windows Media Players unlauter vorgegangen zu sein. Die Aktien von RealNetworks sind nach Bekanntgabe des Deals um 34 Prozent gestiegen.
Microsoft fährt mit dieser Einigung damit fort, Wettbewerbsstreitigkeiten mit der Konkurrenz aussergerichtlich zu lösen. Im Juli zahlte Microsoft 775 Millionen US-Dollar an IBM, im vergangenen Jahr erhielt Sun Microsystems einen Kompensationscheque über 2 Milliarden US-Dollar. 2003 kassierte Time Warner in einer aussergerichtlichen Einigung 750 Millionen US-Dollar.
"Wir wollen die juristischen Probleme der 1990er-Jahre hinter uns lassen", erklärte Brad Smith, Microsofts General Counsel. Die Übereinkunft geht weiter als eine blosse Einigung", ergänzte Micrsoft-Gründer Bill Gates. "Es ist unser Ziel, in diesem Bereich zusammen eine kritische Masse zu erreichen." Die vereinbarte gegenseitige Promotion der Produkte soll beiden Unternehmen helfen, sich auf dem Onlinemusik- und Video-Markt zu behaupten.
RealNetworks hat gemäss Berichten auch seine Antitrust-Klagen in Europa zurückgezogen. Wie die Europäische Kommission, der Microsofts notorische Geschäftspraktiken ein Dorn im Auge sind, reagieren wird, ist noch unklar.
Microsoft fährt mit dieser Einigung damit fort, Wettbewerbsstreitigkeiten mit der Konkurrenz aussergerichtlich zu lösen. Im Juli zahlte Microsoft 775 Millionen US-Dollar an IBM, im vergangenen Jahr erhielt Sun Microsystems einen Kompensationscheque über 2 Milliarden US-Dollar. 2003 kassierte Time Warner in einer aussergerichtlichen Einigung 750 Millionen US-Dollar.
"Wir wollen die juristischen Probleme der 1990er-Jahre hinter uns lassen", erklärte Brad Smith, Microsofts General Counsel. Die Übereinkunft geht weiter als eine blosse Einigung", ergänzte Micrsoft-Gründer Bill Gates. "Es ist unser Ziel, in diesem Bereich zusammen eine kritische Masse zu erreichen." Die vereinbarte gegenseitige Promotion der Produkte soll beiden Unternehmen helfen, sich auf dem Onlinemusik- und Video-Markt zu behaupten.
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