Microstrategy kämpft mit Betriebskosten
Business-Intelligence-Anbieter Microstrategy weist für das vierte Quartal des letzten Jahres einen Rekordumsatz aus, kämpft aber mit den Betriebskosten.
Der Anbieter von Business-Intelligence-Software Microstrategy weist für das vierte Quartal des vergangenen Jahres einen Rekordumsatz in Höhe von 160,3 Millionen US-Dollar aus. Ein Jahr zuvor lag der Umsatz mit 139,1 Millionen Dollar 15 Prozent unter dem aktuellen Wert.
Mit Produktsupport und sonstigen Dienstleistungen im Kerngeschäft Business Intelligence erwirtschaftete das Unternehmen im letzten Quartal 99,5 Millionen Dollar, 16 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz mit Produktlizenzen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 54,5 Millionen Dollar, wie das Softwarehaus heute schriftlich mitteilte.
Nettoertrag zurück gegangen
Der Nettoertrag für das letzte Quartal 2011 lag bei 9,0 Millionen Dollar verglichen mit 17,9 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Ein Grund für den Gewinnrückgang könnte in den betrieblichen Aufwendungen liegen: Diese beliefen sich für das vierte Quartal des letzten Jahres auf 113,7 Millionen Dollar, gegenüber 87,4 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.
Konkret lagen die betrieblichen Aufwendungen um 30 Prozent höher als die des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Die Steigerung führt das Softwareunternehmen vorwiegend auf Neueinstellungen und die damit einhergehenden Personalkosten zurück, insbesondere für Mitarbeiter aus Entwicklung und Vertrieb.
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